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                     Neuss 08.06.2007 Karin Dollendorf

Abschlussbericht A-Schein Ausbildung Gleitschirm

Und ich flieg doch!!!!!!!!!!!!!!!!

Nach meiner negativen Erfahrung, (nachzulesen unter Erfahrungsbericht Grundkurs 2005) habe ich gestern,
den 07.06.2007, meine A-Schein Prüfung geflogen und beim DHV Prüfer, Michael Tonne, bestanden.

Eigentlich gehöre ich nach den Aussagen des Fluglehrers, bei dem ich den Grundkurs gemacht habe, (Peter Seifert)
nicht in die Luft, da ich motorisch gestört bin.
(Spätestens nach so einer unqualifizierten Aussage ist der Schüler, demoralisiert und gibt auf).

Aber, eigentlich bin ich gar nicht motorisch gestört, sondern vielmehr mangelte es wohl diesem
Fluglehrer an den pädagogischen Fähigkeiten auf Menschen einzugehen.

Was es auch immer war, ob ich nicht genug Geld in seiner Flugschule gelassen habe oder das ihm fehlende
Einfühlungsvermögen, ich weis es nicht!

Fest steht:

Meinem 2. Fluglehrer, Peter Nitsche, von Flatlandparagliding, Leverkusen, bei dem ich meine A-Scheinausbildung
machen durfte, habe ich es nach den vorhegegangenen Erlebnissen zu verdanken, daß ich meine Scheu vor dem Schlepp,
meine Angst vor der Höhe, sowie dem unguten Gefühl beim Starten und landen verloren habe.
Nicht aber den Respekt!

Bei Peter Nitsche habe ich die Ruhe und die Zeit gefunden, die ich für mich brauchte, um mich langsam,
Schritt für Schritt an die Dinge heranzutasten.

Probleme hatte ich genug.

Da waren, das unterlaufen des Schirm beim Start.
Meine manchmal nicht stehenden Landungen, da ich immer wieder an meinen im Grundkurs bei Peter Seifert und den gestauchten Fuß
dachte, mein Fahrgestell lieber einzog als ausgefahren zu lassen.
Die mir unendlich vorgekommenen Schlepps, das Ausklinken, die Höhe und die Erkenntnis hoch oben, alleine zu sein.

Alleine war ich nie.

Über Sprechfunk hörte ich die Stimme meines Fluglehrers, die beruhigend auf mich einredete und mich Stückchen für
Stückchen, meinem Können entsprechend, meinem Ziel, den A-Schein zu machen, näher brachte.

Unter seiner Leitung war für mich sogar, das Rollen und Nicken, Ohrenanlegen, den Beschleuniger treten, Leitlinienacht und zuletzt der Klapper
zu schaffen.
Bei späteren Flügen wurden diese Teile der Ausbilgung, bis auf den Klapper, immer mal wieder selbstständig geübt, aber immer unter
ständiger Beobachtung und niemals zu viel, sodass ich nie das Gefühl der Überforderung hatte.


Mit zunehmender Zahl meiner Flüge wurde ich selbstständiger. Meine Flüge länger. und höher.
Mein Selbstbewusstsein gestärkt.


Und jetzt " Flieg ich doch " !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Übrigens: Michael Tonne, DHV Prüfer, hat keine Anzeichen einer motorischen Störung oder sonstigen Art bei mir festgellt.
Sein Kommentar: " Was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Du hast viel gelernt ".

Ich meine, diese Aussage spricht Bände.

Im nachhinein gesehen ist es für einen Neueinsteiger, der Fliegen und einen neuen Sport für sich erschliessen möchte, von
aussen kaum möglich, die qualitativen Unterschiede in der Ausbildung zu erkennen.
Im einem Fall steht aus meiner Sicht, eine nicht auf pädagogig basierende Ausbildung, die unsensibler nicht sein könnte, wobei ich hier,
noch nichteinmal eine fachliche Bewertung treffen möchte, sondern einfach nur den pädagogischen Aspekt beleuchte.

Auf der anderen Seite war es nach meinem subjektiven Empfinden, bei Peter Nitsche, eine sehr einfühlsame, am Leistungsvermögen jedes
einzelnen orientierte, pädagogisch hochwertige und fachlich stehts auf dem Sicherheitsaspekt bedachte, fundierte Ausbildung, deren
Standard ich als sehr hoch einstufen würde.

Dieses Gefühl hatte ich im übrigen beim gesamten Tean von Fladlandparagling.

Vielen, vielen Dank an das Team von Flatlandparagling
Peter Nitsche, Dirk Bell, Andrea Vogel, Petra Pruin

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