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S. 00000010 SCHREIBEN AN GROHE ANRUFE VOM 29.4.2002 |
(C) S. 00000012 Anschreiben an Hr. Ufermann zu Termin mit Herrn GROHE STRAFSACHE WEBER |
ANTWORT VON GROHE ANRUFE VOM 29.4.2002
600-03-1-00202007
DATEI::/u/dollendorfk/artikel/grafik/02/agne01/filey3y0qg.txt
Betreff:
Re: Ihre Anrufe vom 29.4.2002
Datum:
Tue, 30 Apr 2002 14:51:10 +0200
Von:
Hermann Gröhe
An:
"K.Dollendorf"
Verweise:
1
Sehr geehrte Frau Dollendorf,
haben Sie Dank für Ihre neuerliche Mail. Ich bedaure, Sie auch am gestrigen Tage
gegen 19 Uhr nicht telephonisch erreicht zu haben. Bedrängt habe ich sicherlich
niemanden am Telefon. Auch wenn Sie meine Aussagen als Zeuge wohl sehr
missverstanden haben und mich der Ton Ihrer Mail etwas erstaunt, möchte ich Sie für
den Fall des Interesses Ihrerseits an einem Gespräch auf meine Sprechstunde am 7.
Mai um 18 Uhr, CDU-Geschäftsstelle, Münsterplatz 13 a, 41460 Neuss hinweisen. Ich
selbst beabsichtige nicht, zu der Straftat, deren Opfer u. a. ich wurde,
schriftlich Stellung zu beziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Hermann Gröhe
"K.Dollendorf" schrieb:
> ------------------------------------------------------------------------
>
>
> DOLLENDORF,KARIN
> KANUTENSTR 51
> 41472 NEUSS
>
>
>
>
>
> Herrn
> Hermann Groehe
> CDU MDB/Menschenrechtsbeauftragter
> DRUSUSALLEE 75
>
> 41460 NEUSS
> NEUSS den, 29.04.02
>
>
> Az. :600-03-1-00202006 (bitte stets angeben)
>
>
>
> GERICHTSVERHANDLUNG WENDOLIN WEBER NOETIGUNG U.A. 7 DS 810 JS 1020/9
> VERHANDLUNG 25.04.2002
> " POLITIKER AUF CD GEBRANNT "
> Ihre Anrufe vom 29.4.2002
>
> Sehr geehrter Herr Groehe,
>
> in meinem Schreiben an Sie hatte ich extra meine Telefonnummer nicht
> angegeben, damit keine unaufgeforderten Anrufe bei mir eingehen.
>
> Meine Mutter hat heute Ihre mehrmaligen Anrufe entgegen genommen.
> Sie koennen sich sicher denken,dass ein arbeitender Mensch morgens um
> 11.00 Uhr nicht zu Hause ist.
>
> Da meine Mutter Ihnen meine Arbeitsplatznummer zwei Mal falsch durchgegeben ha
> riefen Sie wieder an und waren ungehalten darueber, dass die durchgegebenen
> Rufnummern falsch gewesen waren.
> Die Frau wollte nur behilflich sein und wurde durch die Anrufe bedraengt.
> (sodass Sie ohne mein Einverstaendnis Ihnen sogar meine Arbeitsplatznr. gab,
> obwohl ich auf der Arbeit keine arbeitsfremden Taetigkeiten erledige und
> Gespraeche fuehre ).
>
> Auf Nachfragen meiner Mutter nach Ihrer Rufnummer wollte Sie ihr keine
> Auskunft geben.
> Das befremdete sie sehr, da ueberall darauf hingewiesen wird, bei dubiosen
> Anrufen immer sich die Rufnummer zu notieren und durch Rueckruf die Richtigkeit
> zu ueberpruefen und bei Betruegern die Polizei zu benachrichtigen.
> Sonst kann ja jeder kommen, und sich als eine wichtige Persoenlichkeit ausgeben
> und in Wahrheit unlautere Absichten hegen.
> Das ist gerade bei alten Menschen sehr gefaehrlich.
>
> Mein Vater brachte mir viele Werte bei.
>
> Eines davon ist: Messe sie an ihren Taten.
> Denn von lass uns darueber reden ist noch keinem geholfen
> worden.
>
> ein weiteres ist: Alles was du schwarz auf weiss hast kannst du sogar
> Kindern und Kindeskinder zeigen.
>
> Diese Werte moechte ich auch meinem Kind vermitteln.
>
> Leider ist es nicht mehr so wie " Frueher " wo noch " Ein Mann ein Wort "
> galt. Heute muss alles und jedes aus Beweisgruenden abgezeichnet sein.
> Das Wort einzelner noch so ehrlicher Leute zaehlt einfach nicht mehr.
>
> Darueber ist eines in der Verhandlung des Herrn Weber klar geworden:
> " Naemlich, dass Telefonische Gespraeche Null und Nichtig " sind und keinen
> rechtsverbindlichen Charakter haben. Gegebenenfalls noch eine Bestrafung
> Ihres Gegenübers nach sich ziehen kann.
>
> Es waere sehr ehrenvoll wenn ich meinem Sohn sagen koennte, der Herr Groehe
> ist ein Mann der Tat.
>
> Deshalb moechte ich lieber auf den rechtverbindlichen Schriftweg verweisen.
>
> Auch Sie haben sicher fuer mein Anliegen der schriftlichen Benachrichtigung
> Verstaendnis.
>
>
>
> Mit freundlichem Gruss
>
> Karin Dollendorf
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S. 00000010 SCHREIBEN AN GROHE ANRUFE VOM 29.4.2002 |
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